FÖRDERPROJEKTE

Einweihung des Historischen Zauns an der Parkschmiede

Gartenfestival Branitz 2016

Das Wochenende vom 21. und 22. Mai war für unseren Verein Fürst Pückler in Branitz e. V. von besonderer Bedeutung. Als Ausrichter des traditionellen Blumensteckwettbewerbs konnten bei herrlichem Wetter am Sonntag Elke Gräfin von Pückler als Schirmherrin, Bürgermeisterin Marietta Tzschoppe und der Vereinsvorsitzende die Preisträger auszeichnen. Über 8.000 Besucher votierten für die Sieger aus 15 teilnehmenden Floristinnen und Floristen. Die Gestecke wurden anschließend zum Verkauf angeboten, der Erlös geht in die Vereinskasse. Waltraud Ulrich übernahm gemeinsam mit Anja Rolland die Organisation und wurde von vielen Vereinsmitgliedern dabei unterstützt. Am Pflanztisch gemeinsam mit der Grundschule Cottbus-Dissenchen konnten sich die kleinen Gärtnerinnen und Gärtner erproben. Hier gilt der besondere Dank Ulrike Blumensath und der Rektorin Christine Sidon.

 

Am Samstagvormittag lud Elke Gräfin von Pückler zur Kuratoriumssitzung in angenehmer Atmosphäre ins Parkinspektoren-Haus ein. Unser Verein ist im Kuratorium durch Bernhard Neisener vertreten. Samstag um 14 Uhr übergab der Verein als „verlorenen Ort“ des Jahres 2016 den Historischen Zaun an der Parkschmiede. Die Fürst Pückler Jagdhornbläser übernahmen die passende musikalische Begleitung der Veranstaltung.

 

Zu den Ehrengäste gehörten die Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur Dr. Martina Münch, die Bürgermeisterin Marietta Tzschoppe, Stiftungsdirektor Gert Streidt, Gräfin und Graf von Pückler - und zu aller Überraschung trat nach der Eröffnungsfanfare der Fürst Hermann von Pückler-Muskau aus der Parkschmiede!

Der Fürst inspizierte zunächst die handwerkliche Leistung der Tischlerei Dietmar Woidtow aus Gahry. Er war sehr zufrieden und erging sich anschließend noch in Erinnerungen an die Zeit der Entstehung des Zauns um 1856. Dies gelang dem Schauspieler Werner Bauer vom Piccolo-Theater sehr originell und witzig, so dass Graf von Pückler, der auch ein kurzes Gespräch mit seinem berühmten Vorfahren hatte (!), bemerkte, „ein überzeugender Pücklerdarsteller“.

 

Für Drehbuch und Regie zeichnete unser Vorsitzender Bernhard Neisener verantwortlich, der die Anwesenden begrüßte und dabei besonders der ehemaligen Vorsitzenden Heidemarie Konzack und dem Architekten Ulrich Sasse dankte. Ein besonderer Dank gilt auch dem Fachbereichsleiter Restaurierung Willy Thiel, der mit seinen Forschungsarbeiten erst die Realisierung des Vorhabens durch den Architekten möglich machte.

 

Die Wiederherstellung des Zauns nach historischem Vorbild einschließlich Einrichtung des Gärtchens erfolgten in einem Kostenumfang von über 22.000 €. Besonders sind hier als Fördermittelgeber das MWFK, die Handwerkskammer und die Sparkasse SPN zu nennen. Die HWK Cottbus unterstützte den Verein aus Anlass des Themas „Handwerk zwischen heute und übermorgen“, dem diesjährigen Schwerpunkt der Veranstaltungen von Kulturland Brandenburg. Den Hauptteil der Finanzierung steuerte unser Verein aus weiteren Spenden, besonders auch von Vereinsmitgliedern bei.

 

Allen einen herzlichen Dank

Organisatorinnen des Blumensteckwettbewerbs
Gert Streidt und Bernhard Neisener bei der Enthüllung der Sponsorentafel
Fürst Hermann von Pückler-Muskau ( Werner Bauer) auf seiner Bank Im Schmiedegärtchen

Frühjahrsbepflanzung

am Schloss

 

Das Schloss, der Pleasureground und hier besonders der Blumengarten und die bepflanzte Schlossterrasse bilden den Mittelpunkt des Branitzer Parks.

Die Schlossterrasse ist als erweiterter Salon und als Übergang und Vermittlung in den Blumengarten konzipiert worden. Zu Lebzeiten des Fürsten Pückler wurde die Bepflanzung mehrmals im Jahr ausgetauscht. Aufgrund der Haushaltssituation der Stiftung konnte keine Frühjahrsbepflanzung mehr sichergestellt werden. Diese Situation hat sich nun seit 2007 mit Hilfe unseres Vereins geändert. Unser Verein hat seitdem die Finanzierung übernommen, damit sich die Besucher des Parks im Frühling an der Blumenpracht erfreuen können.

Wiederbelebung verlorener Orte

 

Wir haben uns vorgenommen zu jedem Geburtstag des Fürsten Pückler am 30. Oktober der Stiftung Fürst-Pückler-Museum Park und Schloss Branitz ein Geschenk zu übergeben. „Verlorene Orte“ im Park werden damit wiederbelebt.

Historischer Zaun an der Parkschmiede 2016

Mit der Wiederherstellung des Zaunes nach historischem Vorbild wurde auch das Gärtchen an der Parkschmiede wieder eingerichtet.

Steinsitzgruppe an der Rehtränke 2013

 

Zwischen Seepyramide und dem Elefantenhaus des Tierparks befindet sich unweit der Rehtränke eine Steintischgruppe, die mit Sicherheit aus der Zeit des Fürsten Pückler stammt.

 

Mit den Jahren wurde sie immer instabiler und Wildwuchs um sie herum machte sie für die Parkbesucher unsichtbar. Jetzt aber steht sie wieder frei und durch die steinmetztechnische Befestigung stabil und kann als ein weiterer„Verlorener Ort“ gut wahrgenommen werden.

Grabplatte von Pücklers Lieblingsstute Adschameh 2013

 

Grabplatte für Pücklers Lieblingsstute Adschameh mit der Inschrift

„Hier ruht Adschameh. Meine vortreffliche arabische Stute. Brav schön und klug", die er einst in Marmor hauen ließ.

Heute ist die Grabplatte in grauem Schiefer ausgeführt.

 

 

Foto:  Wenzke

Sitzbank am Schwarzen See 2013

 

Errichtung einer Steinsitzbank am Schwarzen See mit Blick auf den Fischbalkon und das Schloss.

 

 

Vergoldete Blumenständer 2012

 

 Zwei vergoldete Blumenständer, die nach  historischem Vorbild von der Firma Aust & Köckritz angefertigt wurden.

Die Blumenständer sind eine wahre Zierde auf der Schlossterrasse.

Wiedererrichtung einer Parkleuchte 2011

 

Seit dem 226.Geburtstag des Fürsten Pückler befindet sich am historischen Standort wieder eine Laterne, die der Verein in der Kunstgießerei Lauchhammer in Auftrag gegeben hatte.

 

 

Wiedererrichtung Parkeingangsschild 2010

 

Mit der Wiedererrichtung eines von ehemals 4 gusseisernen Parkeingangsschildern ist es unserem Verein, gelungen den vierten „verlorenen Ort“ mit neuem Leben zu füllen.

 

Das neue Parkeingangsschild wurde am 28.10.2010 am Parkeingang (Museumsweg), als vorzeitiges Geschenk zu Pücklers 225. Geburtstag am 30.10.2010, enthüllt.

 

Fotos: Koziol

Rosenbeet im Pleasureground 2009

 

Mit der Wiederherstellung des Rosenbeets am Branitzer Schloss, setzt der Förderverein Fürst Pückler in Branitz e.V. seine erfolgreiche Arbeit zur Wiedergewinnung „Verlorener Orte“ auch in diesem Jahr im Fürst-Pückler-Park fort.

 

Das mit Hochstammrosen geschmückte ovale Beet konnte durch intensive archivalische Untersuchungen von Kustodin Anne Schäfer und die anschließende Planung von Parkleiter Claudius Wecke nachgezeichnet werden.


Foto und Grafik: Wecke

 

 

Kreuz auf dem Heiligen Berg 2008

 

Auf der Kuppe des Heiligen Bergs wurde auf das alte Fundament ein neuer Sandsteinsockel mit einem aus Edelstahl gestalteten Kreuz gesetzt.

 

Gemeinsam haben Stiftung und Förderverein damit den dritten „verlorenen Ort“ wieder belebt und einen weiteren Anziehungspunkt im Branitzer Park geschaffen.

 

Viele Interessierte waren dabei, als am 03.07.08 das Kreuz von der Vereinsvorsitzenden Heidemarie Konzack und dem amt. Direktor der Stiftung, Matthias Zickora enthüllt wurde.

 

Vor Weihnachten 2010 wird es gestohlen, kann aber Dank der Spende der Cottbuser Druckzone ersetzt werden.

 

Fotos: Foto Winzer und Koziol

Bekrönung des Mondberges 2007

 

Der Mondberg bildet einen interessanten Aussichtspunkt, von dem man in Richtung Osten den Schwarzen See und in Richtung Westen den Heiligen Berg erblicken kann.

 

1849 erhielt er die so genannte Mondlaube, die aber noch zu Lebzeiten Pücklers durch eine Bank mit Säule und einem bekrönenden Halbmond ersetzt wurde. Wann diese endgültig verschwanden, ist nicht genau belegt. Für Pückler, der jahrelang im Orient weilte, stellt der liegende Mond ein wichtiges Element in seinem oft auch „als Garten der Erinnerung“ bezeichneten Branitzer Park dar.

Im April 2007 erhielt der Mondberg wieder Rundbank, Stele und Halbmond. Die Stiftung beteiligte sich mit entsprechenden Eigenleistungen und die verbleibende Finanzierung ermöglichte der Verein durch Einwerbung von Spenden.

Linde

 

Manchmal kann auch ganz kurzfristig geholfen werden.

 

So konnte nach einer umfangreichen Sammelaktion zum Opernsommer und Parkfest 2007 („jeder gibt 1€“) bereits im Herbst die in den Frühjahrsstürmen gefallene Linde des sogenannten Gotischen Fensters nachgepflanzt werden.

 

 

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