Neuers Gestühl auf dem Rosenhügel, Foto SFPM
Neuers Gestühl auf dem Rosenhügel, Foto SFPM
      

RÜCKBLICKE/Nachlese

2018 - 2019

Pückler Schloss Branitz als Miniaturmodell

 

Cottbus-Gäste bekommen anhand eines Miniaturmodells einen ersten Eindruck vom Pückler-Schloss Branitz im CottbusService in der Stadthalle. Auf ca. 1,5 m² hat der Cottbuser Hobby-Modelbauer Rainer Kolb das Schlossensemble Branitz mit Pergola, Marstall und Kavalierhaus im Maßstab von 1:87 naturgetreu  nachgebaut.

Unterstützt wurde die Entstehung des Modells des Branitzer Schlosses durch den Verein Fürst Pückler in Branitz e.V. und die Sparkasse Spree-Neiße.

Mehr als 800 Stunden Arbeit hat Rainer Kolb in das Unikat aus zwei bis drei Millimeter dicken Sperrholz und Kunststoffplatten investiert. Unterstützt hat ihn sein Modellbaupartner Hans Joachim Klingbeil mit Zuarbeiten an der CNC-Fräse. Seit mehr als zehn Jahren beschäftigt sich Rainer Kolb schon mit dem Bauen von Modellen. Zu seinen Modellbauwerken gehören bereits Pyramiden, Torhaus, Parkschmiede und Orangerie, aber auch der Spremberger Turm und verschiedene Cottbuser Bahnhöfe. Das Schloss Branitz zählt allerdings zu seinen Lieblingsobjekten.  

Für Touristen lässt sich das Branitzer Schlossensemble anhand des Modells sehr schön erklären.

Schlossensemble Branitz mit Pergola, Marstall und Kavalierhaus

 

Rainer Kolb an seinem Lieblinsobjekt Schloss Branitz

CottbusService in der Stadthalle Cottbus

 

Vitrine mit Miniaturmodell im CottbusService

Frau Freitag

(Mitgied des Vereins)  begleitete die Gäste durch den Park Branitz und bei der Gondelfahrt mit interessanten Geschichten aus dem Leben und Wirken des Fürsten Pückler

Eine Gondelfahrt die ist lustig, besonders unter niedrigen Brücken im Park

Spaziergang am Hardenbergplatz

Herr Oehmke

(Mitglied des Vereins) führte durchs Schloß Branitz mit kompetenten Darlegungen zur Lebensleistung des Fürsten Pückler

Fortbildung der LehrerInnen des Bohnstedt-Gymnasiums Luckau

Sehr geehrte Damen und Herren des Fürst Pückler in Branitz e.V.

 

Die schulinterne Fortbildung der LehrerInnen des Bohnstedt-Gymnasiums Luckau führte uns im August diesen Jahres in den Branitzer Park. Unser ehemaliger Kollege und Ihr Vereinsvorsitzender Bernhard Neisener hatte uns dafür ein interessantes und sehr angenehmes Programm organisiert, wofür wir uns herzlich bedanken möchten.

Die Gondelfahrt wurde zu einem besonderen Erlebnis. Hier erfuhren wir von Frau Freitag auf unterhaltsame Art interessante Geschichten aus dem Leben und Wirken des Fürsten Pückler.

Die Mitarbeiter der „Goldenen Ananas“ überraschten und erfreuten uns mit kulinarischen Höhepunkten.

Anschließend führte uns Herr Oehmke durch das Schloss. Er ließ uns bereits beim Eintreten durch den Haupteingang die besondere Atmosphäre des Pücklerschen Hauses erspüren. Seine bemerkenswert kompetenten Darlegungen zur Lebensleistung Pücklers, auf eine spaßige Weise vorgetragen, bleiben uns sicher lange in Erinnerung. Er konnte zahlreiche Beziehungen zu den unterschiedlichsten Wissensgebieten unserer Kollegen herstellen, was für alle zu einem Gewinn wurde.

Ihre beiden Mitarbeiter machten diesen Tag für alle Kolleginnen und Kollegen unseres Gymnasiums zu einer besonderen Erfahrung und ließen uns zudem als Team Kraft tanken für den bevorstehenden Schuljahresanfang. Herzlichen Dank für alle Ihre Bemühungen und die reibungslose Organisation.

Wir werden einen Besuch bei Fürst Pückler in Schloss und Park Branitz gern weiterempfehlen.

Dr. Stefan Körner als neuer Direktor der Stiftung Fürst-Pückler-Museum Park und Schloss Branitz gewählt

Sehr geehrter Herr Dr. Körner,

im Namen des Vorstandes und der Mitglieder des Fürst Pückler in Branitz e.V. möchte ich Ihnen unsere Glückwünsche zur Ihrer Berufung zum Geschäftsführenden Direktor der Stiftung Fürst-Pückler-Museum Park und Schloss Branitz SFPM zum 01.01.2020 aussprechen.

Unser Verein fördert und begleitet seit seiner Gründung im Jahr 2005 die Entwicklung der Stiftung. Auf bemerkenswerte Weise zeigen die Projekte des Vereins das bürgerschaftliche Engagement für die Pflege und Entwicklung des Pückler`schen Erbes.

Besonders hervorzuheben ist die über Jahre bestehende gedeihliche und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen der Leitung der Stiftung, ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und den zahlreichen Vereinsmitgliedern aus der Stadt Cottbus, dem Land Brandenburg und dem gesamten Bundesgebiet.

Stiftungsdirektor Gert Streidt hat sich große und bleibende Verdienste um die Entwicklung der Stiftung erworben, aber auch mit seiner Kompetenz und seiner  freundschaftlichen Verbindlichkeit zur Profilierung unseres Vereins beigetragen.

Sehr geehrter Herr Dr. Körner, wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Ihnen !

Herzliche Grüße vom Fürst Pückler in Branitz e.V.

Bernhard Neisener (Vorsitzender)

Dr. Stefan Körner

 

 

BlumenpflanzWettbewerb 2019 - Pückler und die wilden Blumen

Die Wettbewerbssieger

Unter diesem Motto veranstaltete der Pücklerverein in diesem Jahr im Rahmen des Gartenfestivals einen BlumenpflanzWettbewerb. 15 Floristen und Hobbyfloristen aus Cottbus, Kolkwitz, Burg, Lübbenau und Lübben nahmen daran teil und reichten 55 Blumenarrangements zum Wettbewerb ein.

Über 2000 Festivalbesucher entschieden über die Gewinner.

1.Preis: Die Binderei

2.Preis: Kreative Floristik Kiekebusch

3.Preis: Floralia

Kreativpreis: Die Lilie

Mit dem Erlös aus dem Verkauf der Blumenarragements finanziert der Verein die Frühjahrsbepflanzung 2020 vor dem Schloss.

Wir danken den Floristen für ihre kreativen Wettbewerbsbeiträge und den Sponsoren.

Besonders danken wir der Schimherrin des Gartenfestivals Elke Gräfin von Pückler für ihre Unterstützung.

Maren Eberhardt dekoration & design danken wir für die Gestaltung unserer Pagode.

Schüler der Umweltschule Dissenchen, des Pückler-Gymnasiums und des Humbold-Gymnasiums bastelten mit den Kindern der Festivalbesucher. Für ihren Einsatz möchten wir uns herzlich bedanken.

Doch ohne die vielen fleißigen Helfer des Fördervereins wäre der BumenpflanzWettbewerb nicht möglich gewesen. Mit Kaffee, Kuchen und einer Gondelfahrt haben wir uns bei ihnen bedankt.

Herzlichen Glückwunsch zum 90. Geburtstag

Im Jahr 1929 in Elsterwerda geboren, waren Siegfried Neumanns Kindheit und Jugendzeit nicht unbeschwert, nationalsozialistische Diktatur und Krieg prägten sie. Mit 16 Jahren zur Wehrmacht eingezogen, erlebte er die letzten Kriegstage an der Elbe, im Niemandsland zwischen amerikanischen und sowjetischen Truppen. Bei Kriegsende hatte er das Glück, einfach nach Hause geschickt zu werden.

Er arbeitete bereits als Jugendlicher in der Stadtverwaltung Zahna und anschließend in anderen Aufgabenbereichen der Kommunalverwaltung.

1956 begann Siegfried Neumann an der Fachschule für Museen in Köthen ein Studium, welches er 1959 abschloss.

Anschließend wurde er nach Cottbus delegiert und übernahm die Leitung des Stadtmuseums von der kommissarischen Leiterin Lore Koal. 1961 wurde das Bezirksmuseum Cottbus gegründet. Von 1962 bis 1967 absolvierte Siegfried Neumann ein Fernstudium an der Humboldt-Universität in Berlin und schloss dieses als Diplomhistoriker ab.

Anlässlich der 125-Jahr-Feier des Branitzer Parks 1971 wurden Park und Schloss dank Siegfried Neumanns Engagement wieder zu einer Einrichtung zusammengeführt.

Bis 1990 leitete Siegfried Neumann das Bezirksmuseum Cottbus, anschließend das Niederlausitzer Landesmuseum bis 1992. Anschließend befasste sich Siegfried Neumann als Mitarbeiter des Museums hauptsächlich mit der Forschung zu Fürst Pückler und zum Branitzer Park im Brandenburgischen Landeshauptarchiv. Damit legte er auch den Grundstein für die Herausgabe der Broschüre zur Ahnengalerie des Fürsten Pückler im Schloss Branitz, deren Neuauflage 2019 durch den Förderverein Fürst Pückler in Branitz e.V. beauftragt und finanziert wurde.

Siegfried Neumann ist Gründungs- und Ehrenmitglied des Vereins Fürst Pückler in Branitz e.V.

Die Entwicklung von Park und Schloss Branitz seit 1959 sind aufs engste mit dem Schaffen von Siegfried Neumann verbunden. Nach wie vor ist Siegfried Neumann an allen Entwicklungen in und um Branitz aktiv interessiert.

Der Verein wünscht Herrn Siegfried Neumann anlässlich seines 90. Geburtstages alles Gute und vor allem Gesundheit.

Ehrenmitglied Siegfried Neumann

Anne Schäfer im Gespräch mit Siegfried Neumann (Foto U. Elsner LR, 2012)

 

Die Ahnengalerie des Fürsten Pückler im Schloss Branitz

 

Neben den Kronleuchtern übergab der Förderverein der Stiftung Fürst-Pückler-Museum Park und Schloss Branitz noch eine weitere Kostbarkeit: Die seit längerer Zeit ausverkaufte Broschüre zur beeindruckenden Pücklerschen Ahnengalerie im Vestibül des Branitzer Schlosses liegt jetzt in Neuauflage vor. Sie war seit Längerem von der Stiftung geplant, nun wurde sie durch den Förderverein in Auftrag gegeben und finanziert und von der Cottbuser Firma Druckzone GmbH in exzellenter Aufmachung realisiert. Prof. Helmut Börsch-Supan, Siegfried Neumann und Beate Gohrenz sind als bekannte Kunstwissenschaftler und Historiker in Sachen Pückler die kompetenten Autoren, welche dafür gewonnen werden konnten. Und so ist ein neues Werk entstanden, das die Gäste des Schlosses auch nach dessen Besuch kulturhistorisch begleiten wird.
Die Veranstaltung im Musikzimmer wurde musikalisch von Marie Jäschke (Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin) am Flügel begleitet.

 

Elke Gräfin von Pückler erhält vom Vorsitzenden des Vereins zwei Exemplare der Broschüre überreicht

233. Geburtstag Hermann Fürst von Pückler Muskau (30.10.2018)

 

Der diesjährigen Geburtstagsfeier kann man durchaus den Titel „Passage Branitz“ zuordnen.

Gäste des Vereins waren der Cottbuser Autor und Lyriker Klaus Trende, die Musikerin Marie-Joana, Stiftungsvorstand Gert Streidt, Bürgermeisterin Marietta Tzschoppe u.v.a.m.

Klaus Trende las seine Texte von 1992 - doch Lyrik ist zeitlos - begleitet von einem Fotospaziergang durch den Park in den Jahreszeiten. Marie-Joana verstand es, die Gedichte musikalisch zu verbinden, sie zu interpretieren. Ein für die Geburtstagsfeier geschriebenes Essay „Variationen über das Naturell des Fürsten Pückler“ schaffte es, den grünen Fürsten in seiner Vielseitigkeit, seinen Gedanken, Visionen und seinem Wesen – eben seinem Naturell – den Zuhörern so nahe zu bringen, wie man es bei einer Geburtstagsfeier erwartet.

Wie in jedem Jahr wurde der Stiftung ein neuer „Verlorener Ort“ übergeben, die neue Sitzgruppe auf dem Rosenhügel.

Besonders zu erwähnen, das verarbeitete Eichenholz stammt aus dem Branitzer Park und die Sitzgruppe wird von den Restauratoren der Stiftung hergestellt. Der Verein trägt die damit verbundenen Kosten und hat so Spielraum für zwei weitere Vorhaben, eine Neuauflage der Dokumentation „Ahnengalerie“ und die Restauration der beiden Lüster des Treppenhauses des Schlosses im kommenden Frühjahr.

In seinem Grußwort dankte Herr Streidt dem Verein für dessen Wirken und hob dabei den Seminarkurs Fürst Pückler und den Kulturlandschaftspreis Fürst Pückler hervor, weil beide Projekte Schüler und Studierende an das Pücklererbe heranführen.

Herr Streidt bedankte sich auch ausdrücklich für die öffentliche Unterstützung und Positionierung durch den Verein, den Status als Weltkulturerbe für Branitz zu erlangen.

Auch 2018 war für den Park aufgrund seiner Klimakapriolen eine erneute Belastung, welche Spuren hinterlässt.

Bei einem Buffet, dem Kaffeeauschank durch die Cottbuser Kaffeerösterei und vielen Gesprächen klang der Abend, untermalt von Marie-Joanas Gesang und ihrer einfühlsamen Saxophon- und Gitarrenmusik aus.

Allen Mitwirkenden und Helfern ein herzliches Dankeschön!

Pflegeeinsätze "Verlorene Orte"

Immer am ersten Montag des Monats trafen sich von Mai bis November Unentwegte zu den Pflegeeinsätzen an "Verlorenen Orten" im Park. Schwerpunkte waren das Historische Schmiedegärtchen und die Wegeränder an der Parkschmiede, sowie die Pflegearbeiten am Pferdegrab der Adschameh. Vom Pflanzen der Dahlienknollen bis zur Winterfestmachung derselben  reichte die Arbeit der fleißigen Helfer. Dank gilt hier besonders den Vereinsmitgliedern Karl-Heinz Rademacher, Günter Schiel, Wolfgang Wenzke, Ina Witt und Annelies Protze sowie Herrn Dr. Helmut P.atzsch für ihr Engagement im Ehrenamt.

"Pfleger"

Seminararbeit von Verena Mauß 2017

Betreuerin: Roswitha Knappe

Pückler-Gymnasium Cottbus

Der Zusammenhang zwischen seelischer und körperlicher Gesundheit am Beispiel Machbubas Tuberkuloseerkrankung

Während seiner Orientreise (1834-1840) kaufte Herman Fürst von Pückler-Muskau 1837 auf dem Kairoer Sklavenmarkt die abessinische Sklavin Ajiamé. Sie wurde später Machbuba genannt und begleitete Pückler in seinem Gefolge bis nach Muskau, wo sie nach kurzer Zeit an Tuberkulose erkrankte und noch im Jugendalter verstarb.

Roswitha Knappe und Prof. Dr. Hans Schweisfurth referierten im Besucherzentrum auf dem  Gutshof Branitz über Machbubas Tuberkuloseerkrankung. Neben einem historischen Abriss über die Tuberkulose vom Altertum bis in die Gegenwart, in dem u.a. beleuchtet wurde, wie sich Diagnose- und Behandlungsmethoden entwickelt haben, welche Behandlungsmöglichkeiten heute zur Verfügung stehen und wie die derzeitigen Heilungschancen aussehen, stand vor allem Pücklers Wegbegleiterin im Vordergrund der Ausführungen: Welche einschneidenden Lebensumstände Machbubas sind bekannt? Waren ihre Erkrankung und ihr früher Tod zwangsläufig? Welche Faktoren könnten zur Erkrankung von Machbuba geführt haben?

Davon ausgehend wurden die Zusammenhänge von Lebensumständen, seelischer Befindlichkeit und körperlicher Gesundheit im Allgemeinen sehr anschaulich beleuchtet, denn: „Leidet die Seele, leidet der Mensch.“

Fahrt in den Cottbuser Ostsee

Der Juni beginnt für die Vereinsmitglieder mit einer Fahrt in den zukünftigen Cottbuser Ostsee. Treffpunkt war der Merzdorfer Aussichtsturm  an der B96.

Unser Mitglied Ingolf Arnold, er ist Leiter der Geotechnologie bei der LEAG, fuhr mit uns im geländegängigen Mannschaftswagen und Jeep in den  Ostsee ein. Wir konnten bei der rund zweistündigen Fahrt auf dem Grund des ehemaligen Braunkohletagebaus Cottbus-Nord interessante Informationen und Einblicke  an unterschiedlichen Haltepunkten erhalten.

Noch in diesem Jahr soll die Flutung des mit 19 Quadratkilometern vorerst größten Bergbaufolgesees Deutschlands mit Spreewasser beginnen.

 

 

Fotos: Karl-Heinz Rademacher

Kulturlandschaftspreis Fürst Pückler erstmals verliehen

Idee

Auslobung eines Preises für studentische Arbeiten, welche an der Schnittstelle zwischen Stadt- und Regionalentwicklung sowie Architektur und Landschaftsarchitektur einen besonderen Beitrag zur Garten- und Parkgestaltung und zur Entwicklung der Kultur- und Stadtlandschaft innerhalb und im Umfeld des Parks Branitz leisten.

Ergebnis

Eine Jury unter Leitung von Prof. Dr. C. Becker verständigte sich zu einem 1. Preisträger und zwei 2. Preisträgern.

Der 1. Preis ging an Leana Hahn und Justus Gärtner, Master-Studenten der Stadt- und Regionalplanung der BTU Cottbus-Senftenberg, für ihre Wettbewerbsarbeit „Natur und Stadt durch.blicken“.

Die beiden 2. Preise gingen an Studierende der TU Dresden. Einen zweiten Preis erhielten Sarah Maibuhr und Jonas Danner für ihre Arbeit „Pücklers Expedition ins Tierreich“ und Johanna Krämer, für die Wettbewerbsarbeit „Zurück in die Zukunft“.

Die eingereichten Wettbewerbsarbeiten werden in zwei Ausstellungen im Herbst 2018 zunächst im Cottbuser Rathaus, später an der BTU in Cottbus der Öffentlichkeit vorgestellt.

Preisübergabe

Die Preisskulptur „Gespaltener Torso/Aufbruch“ aus Holz des Branitzer Parks, geschaffen vom Cottbuser Bildhauer Hans-Georg Wagner, überreichten Frau Prof. Dr. A. Lundqvist und Vereinsvorsitzender  B. Neisener an die Träger des 1. Preises während des diesjährigen Gartenfestivals am 26. Mai. Alle Preisträger erhielten außerdem eine Geldprämie und den Mitgliedsausweis 2018 des Vereins, der zum kostenlosen Besuch von Schloss, Marstall und Besucherzentrum Branitz berechtigt.

An der Preisverleihung nahmen u.a. die Kultur- und Wissenschaftsministerin des Landes Brandenburg, Frau Dr. Marina Münch, die Bürgermeisterin der Stadt Cottbus, Frau Marietta Tzschoppe und Elke Gräfin von Pückler teil.

Partner

Fürst Pückler in Branitz e.V. - Stiftung Fürst-Pückler-Museum Park und Schloss Branitz – BTU Cottbus-Senftenberg – Stadt Cottbus

Ausblick

Alle Beteiligten waren sich darin einig, den Wettbewerb in den nächsten Jahren fortzuführen.

1. Preis

" Natur und Stadt durch.blicken"

1. Preisträger

Leana Hahn und Justus Gärtner

btu Cottbus-Senftenberg

Orientalische Blütenträume verzauberten                                        Gartenfestivalbesucher

5. BlumensteckWettbewerb beim Gartenfestival 2018

Zehn Floristen und zwei Hobbyfloristen aus Cottbus, Kolkwitz und Lübbenau beteiligten sich mit 51 Blumenarrangements am 5.BlumensteckWettbewerb des Pücklervereins.

über 1400 Festivalbesucher hatten die Qual der Wahl das Schönste bzw. Kreativste auszuwählen.

  1. Preis:    Blütenbild in goldenem Rahmen (Blumenhaus Glodny, Sielow)
  2. Preis:    Filigraner Wickenblütenkranz ( Die Lilie, Cottbus)
  3. Preis:    Fächer mit Gloriosa( Floralia, Groß Gaglow)

         Kreativpreis: Strichmann mit Blütenkugel (Herr Nowka – Die Lilie, Cottbus)

Durch den Verkauf der Blumenarrangements konnte der Pücklerverein Branitz 1823 Euro einnehmen.

Damit finanziert er die Frühjahrsbepflanzung 2019 vor dem Schloss Branitz

Wir möchten uns bei allen Floristen und Sponsoren sehr herzlich bedanken.

Unser besonderer Dank gilt Elke Gräfin von Pückler und dem Garden Club of Bavaria für ihre finanzielle Unterstützung.

Ein großes Dankeschön richtet sich an die helfenden Mitglieder des Fördervereins und an die engagierten Schülerinnen und Schüler der Grundschule Dissenchen, des Humboldt Gymnasiums und des Evangelischen Gymnasiums.

Auf Winckelmanns und Pücklers Spuren durch Bella Italia

 

Am 25. April begrüßten wir wieder Klaus-Werner Haupt in unserem Verein. Diesmal führte uns Herr Haupt „Auf Winckelmanns und Pücklers Spuren durch Bella Italia“.

Was verbindet diese beiden Persönlichkeiten der deutschen Kulturgeschichte?

Als Johann Winckelmann in Triest Opfer eines Mordanschlags wurde, sollten noch siebzehn Jahre bis zu Hermann von Pücklers Geburt vergehen. Allerdings hatte bereits Pücklers Großvater Graf Callenberg zwei Bücher Winckelmanns in seiner Bibliothek, der später in Branitz befindlichen Pückler-Callenberg`schen Bibliothek.

Johann Winckelmann gilt als der Begründer der wissenschaftlichen Archäologie und Kunstgeschichte und als geistiger Begründer des deutschen Klassizismus. 1755 siedelte er nach italien über und wurde 1863 von Papst Clemens VIII. zum Commisario della antichita des Vatikans ernannt.

Als der junge Graf von Pückler als 23jähriger seine Italienreise beginnt, mag der Grund dafür das damalige lebhafte Interesse an der Antike gewesen sein. Sicher nicht zufällig  bereist Pückler Italien auf den Spuren Winckelmanns, wird von Papst Pius VII. empfangen und kehrt als 25jähriger in seine immer noch von den napoleonischen Truppen besetzte Heimat zurück. Später erscheinen von Pückler die „Jugend-Wanderungen“ (1835), die sich wesentlich mit den Eindrücken seiner Italienreise befassen, auch die Branitzer Statuen Venus italica, Venus di Capua, die Thorvaldsen-Reliefs der Pergola und die Vasen aus  Carrara- Marmor sind Reminiszenzen Pücklers an seine frühe Italienreise.

Wir danken Herrn Haupt für diesen - wieder einmal – hochinteressanten und geistige Verbindungen aufzeigenden Vortrag.

                                                                                                                                                 (B. Neisener)

Klaus-Werner Haupt beim Vortrag
Winkelmann - Venus von Capua - Pückler

Fürst Pückler - Schülerpreis 2018

v.l.: Kerstin Havenstein (Stellv. Schulleiterin);

Dr. Sabine Haustein (Seminarkursleiterin); Bernhard Neisener (Vorsitzender);

Mareike Marnitz (2. Preis);

Greta Grüning (2. Preis);

Sarah Jahn (1.Preis);

Dr. Simone Neuhäuser (Kustidin)

Interessieren sich Schüler für Fürst Hermann von Pückler-Muskau?

Die Frage lässt sich so beantworten: 13 Schülerinnen und Schüler des Evang. Gymnasiums Cottbus meldeten sich zum Wissenschafts-Seminarkurs an und schrieben zum vielfältigen Thema "Hermann Fürst von Pückler-Muskau" ihre Seminararbeit.

Die besten Arbeiten wurden nach der schulischen Bewertung einer Jury vorgestellt.

Den mit 300 € dotierten 1. Preis erhielt Sarah Jahn für ihre Seminararbeit „Pückler und die Liebe zum musikalischen Detail“. Der 2. Preis wurde zweimal vergeben. Greta Grüning mit „Pückler im Orient“ und Mareike Marnitz mit „Der grüne Fürst auf der grünen Insel“ nahmen das Preisgeld von jeweils 150 € entgegen. Neben einer Urkunde und Blumen gehörte auch eine lasergravierte Glaspyramide zu den Auszeichnungspräsenten.

Die musische Begleitung der Veranstaltung übernahmen Schüler und Lehrer des Gymnasiums. Herzlichen Beifall gab es auch für  Hannah Schulrath, die das selbst geschriebene heiter-ironische Gedicht

„Der Mitgiftjäger“ vortrug.

Die Preisverleihung bildete den Abschluss einer im November 2016 geschlossenen Kooperationsvereinbarung zwischen unserem Verein, dem Gymnasium und der Stiftung, welche die Schüler fachkundig begleitete.

Die Partner beabsichtigen, die Zusammenarbeit ab dem kommenden Schuljahr fortzusetzen.

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