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Besuch der Gießerei Ihle in Dresden

Der Reisebus einer mittelständischen Firma aus Welzow, gefahren von Hartmut, fuhr uns ab 13 Uhr sicher von Cottbus nach Dresden und zurück. Die Kunstgießerei Gebrüder Ihle, vormals in Freital-Rabenau ansässig, hatte nach der Wende im Industriegebiet Dresden-Nord neu gebaut. Bewusst verzichtete man auf die Glockengießerei, denn dazu bräuchte man große Gebäude und „tiefe Höhlen“. Dem war nicht so. Alles klein und fein und dennoch übersät von Spuren harter Arbeit. Empfangen wurden wir von einem auf einem Autoanhänger liegenden Leichtathleten -zugehörig zu einer Sportler- Gruppe an der ehemaligen DHFK in Leipzig. Dem Leichtathleten war der „Fuß“ in die Jahre gekommen und er brauchte eine Versteifung und einen neuen Sockel. Die Firma hat nur 5 Mitarbeiter, alles engagierte und vom Kunstguss besessene Menschen. Nach kurzer Einweisung zu Arbeits- und Gesundheitsschutz ging es gleich ans „Schaugießen“. Ein Aluminiumguss, dabei auch eine Platte mit dem Namen der Künstlerin, die für die Reliefs der Tritonen für das Venusbeet zuständig ist. Eine in einem Erdloch hängende Kokille wurde von einem brennenden Gasstrahl auf 750 Grad Celsius erhitzt, dem Schmelzpunkt von Aluminium. Wir alle standen neugierig unter Unterschreitung der vorgegebenen Mindestabstände um den Prozess herum.

Die Männer und die Ziseleuse (eine junge Frau auf Wanderschaft) waren mit Begeisterung bei der Arbeit.

Der Guss selbst dauert kaum eine Minute, jedoch die Vorbereitung und Nachbereitung dauern mehrere Wochen.

Damit wurde uns allen klar, dass die Herstellung derartiger Kunstwerke eben auch seinen Preis haben. Zirka 30% der Kosten sind Energie- und Materialkosten, der Rest sind einfach die Arbeitskosten. Und, dass es mal einen Fehlguss gibt, egal wodurch, muss der Auftragnehmer selbst einkalkulieren.

 

"Aufgeweckte Gartenklänge" mit den Brüdern Wecke

Der Fachbereichsleiter Park & Gartendenkmalpflege vom Pücklerpark Branitz kennt sich nicht nur gut mit Pflanzen aus. Dr. Claudius Wecke ist auch ein super Musiker, der selbst verschiedensten Gerätschaften Aufgeweckte Gartenklänge entlocken kann. Ein großer Genuss mit einer gehörigen Portion Spaß war es ihm und seinem Bruder Conrad auf dem Hof der Gutsökonomie zuzuhören.

Nach vielen Jahren intensiven Engagements und dem sprichwörtlichen „Reinknieen in die Arbeit“ wird Dr. Claudius Wecke zum meteorologischen Herbstbeginn die Branitzer Gefilde verlassen, um sich neuen Aufgaben in Sachsens Landeshauptstadt Dresden zu widmen. Grund genug Danke zu sagen für die vielen Jahre der guten Zusammenarbeit zwischen Ihm und dem Förderverein Fürst Pückler in Branitz e.V.

 

Glückwunsch zum 70. Geburtstag

Bernhard Neisener

Vorsitzender des

Fürst Pückler in Branitz e.V.

Fürst Pückler in Branitz e.V. gratuliert Claudius Wecke zu erfolgreicher Promotion (2021)

 

Seit 2008 ist Claudius Wecke in Cottbus und damit verantwortlich für das Gartendenkmals Branitzer Park. Seit dieser Zeit ist er im Verein bekannt durch viele Vorträge, Führungen, aber auch persönliche Gespräche und Kontakte. Welche Entwicklung der Park seitdem genommen hat, zeigt sich am besten bei einem Spaziergang durch das Pücklersche Gartendenkmal. Aber es war eben nicht nur der Fürst, welcher den Park Ende des 19. Jahrhunderts formte, es gibt auch die Zeit nach dem Fürstenpaar Hermann und Lucie.

„Von einer hochadeligen Herrschaft zum öffentlichen Denkmal:

PARK UND SCHLOSS BRANITZ NACH FÜRST PÜCKLER“

ist der Titel der Dissertationsschrift, welche Claudius Wecke am 18.12. 2020 an der Technischen Universität Dresden, Fakultät Architektur, einreichte.

Die Verteidigung (Disputation, Rigorosum) der Dissertationsschrift erfolgte nach den Worten von Claudius Wecke „sehr erfolgreich“ am 04. Juni 2021 online vor zugeschalteter Professorenjury.

Inzwischen sind auch die 10 Pflichtexemplare – gedruckt in der Druckzone Cottbus (!) - eingereicht. In gestraffter Form wird die Dissertation auch demnächst als Buch erscheinen.

 

Alle Mitglieder unseres Vereins gratulieren auf das Herzlichste, lieber

Dr.-Ing. Claudius Wecke und wünschen weiterhin viel Erfolg !

 

Parkführung mit Parkleiter

Dr.-Ing. Claudius Wecke

Lorbeerbäume für die Terrasse von Schloss Branitz

 Die Stiftung Fürst-Pückler-Museum nahm auf Vermttlung des Fürst Pückler in Branitz e.V. zwei Lorbeerbäume in Empfang. Die beiden Bäume, Gewürzlorbeer oder Echter Lorbeer, sind eine Schenkung der Eheleute Nowka. Die einstigen Inhaber des Blumengeschäfts „Die Lilie“ in der Cottbuser Schlosskirchstraße, suchten für ihre beiden etwa 20 Jahre alten Lorbeer-Exemplare einen würdigen Platz.

Im Jahr 2018 erhielt "Die Lilie" den Kreativpreis des vom Verein Fürst Pückler in Branitz e.V. und Elke Gräfin von Pückler im Rahmen des 7. Gartenfestivals ausgerichteten Blumensteckwettbewerbs.

Über die Schenkung, die über den Verein Fürst Pückler in Branitz e.V. zustande kam, freut sich Lutz Krüger, Orangerie-Gärtner der Stiftung Fürst-Pückler-Museum, sehr: „Es ist schön, mit diesen beiden Lorbeerbäumen das Bild der Kübelpflanzen auf der Terrasse vor dem Schloss wieder symmetrisch zu bekommen. Schon seit 1850, als die Terrasse unter Pückler fertiggestellt war, stehen hier Kübelpflanzen wie Lorbeer, Orangen und Zitrusfrüchte, die spiegelgleich angeordnet sind.“

Bis nach den Eisheiligen Mitte Mai werden die beiden Lorbeerbäume im Blauen Haus in der Schlossgärtnerei überwintern, bevor sie dann mit den anderen Kübelpflanzen aus ihrem Winterquartier geholt und auf der Schlossterrasse aufgestellt werden.

Die Stiftung Fürst-Pückler-Museum und der Verein Fürst Pückler in Branitz e.V. danken in diesem Zusammenhang den Cottbuserinnen und Cottbusern, die sich für Park und Schloss Branitz engagieren.

Herr und Frau Nowka mit Ihren Lorbeerbäumen

(Gewürzlorbeer oder Echter Lorbeer)

v.l.: Vorstand Pücklerverein, Eheleute Nowka,

Herr Gärtner (Orangerie-Gärtner)

150. Todestag Hermann Ludwig Heinrich Fürst von Pückler-Muskau (04.02.2021)

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